Demonstratoren
Als Demonstratoren bezeichnen wir (mobile) Modelle bzw. Prototypen, die die jeweilige weiterentwickelte Technologie veranschaulichen und deren Realisierung erproben.
Unsere Demonstratoren reichen von der „Gesamtanlage SmartFactoryKL“, die einen gesamten Produktionsprozess abbildet, über viele Einzelergebnisse innerhalb der modularen Anlage, bis hin zu speziellen mobilen Exponaten („Messemodulen“), die einen Ausschnitt aus den Forschungsthemen der SmartFactoryKL präsentieren.
Anlage

Hybride Fabrik
Bei unserem „größten“ Demonstrator handelt es sich um eine voll funktionsfähige industrietypische Produktionsanlage. Ihre Besonderheit liegt in dem Zusammenspiel verschiedener technischer Verfahren und Komponenten, sowie dem Einsatz smarter Technologien. Schon der erste Blick verrät: es geht nicht darum, nur Seife herzustellen…
Ortungssysteme

Unterstützung von Instandhaltungsprozessen durch Ortsinformationen
Die Nutzung von Ortsinformationen in industriellen Anwendungen stellen ein zentrales Element der Fabrik der Zukunft dar. In der SmartFactoryKL wurde daher eine Navigationsanwendung auf Basis eines Wearable-PC entwickelt, welche die nahtlose Führung von Servicepersonal zum Ort einer aufgetretenen Störung unterstützt. Neben Erfahrungen bei der Nutzung räumlicher Kontextinformationen in Fabriksystemen besteht die Herausforderung im kombinierten Einsatz von Indoor- und Outdoor-Positionierungstechnologien.

RFID-Werkstattwagen
Die Bedeutung von Ortungssystemen ist unstrittig. Im Zuge der Flexibilisierung industrieller Anlagen gewinnen Informationen über den Aufenthaltsort von Produkten und Produktionsmitteln zunehmend an Bedeutung. Ein mit RFID-Readern ausgestatteter Werkstattwagen ermittelt anhand von im Boden eingelassenen Transpondern zuverlässige Daten über Standort und Bewegungsrichtung.
Universelle mobile Bediengeräte

UniBeG
Unter Federführung der unipo GmbH wurde in der SmartFactoryKL ein marktreifes universelles Bediengerät entwickelt und getestet. Die in der Praxis eingesetzten Feldgeräte unterschiedlicher Hersteller verfügen über meist proprietäre und sehr unterschiedliche Bedienschnittstellen. Mithilfe des UCP450 können verschiedenste Anlagenkomponenten und Feldgeräte über ein mobiles Panel drahtlos bedient und überwacht werden.

SmartMote
Wie schon erwähnt, trifft man in der Industrie auf verschiedene Bedienschnittstellen mit den unterschiedlichsten Standards. Für einen Tablet PC wurde eine Software entwickelt, die ein räumliches Modell der SmartFactoryKL inklusive zahlreicher Feldgeräte mit gerätetypspezifischen Benutzungs- und Funktionsmodellen verknüpft. Ziel ist es, einheitliche leicht erlernbare und damit intuitiv benutzbare Bedienschnittstellen zu generieren.

Prototyp SmartPhone-basierte Interaktion (KSB)
Durch den Einsatz von Funktechnologien wie Bluetooth oder WLAN wird es möglich, ein beliebiges serienmäßiges und daher kostengünstiges Bediengerät zu nutzen, das über Funk auf Feldgeräte verschiedenster Hersteller zugreifen kann. In einer Konzeptstudie konnte gezeigt werden, wie sich Mobiltelefone oder PDAs für die Bedienung und Parametrierung von Feldgeräten eignen.
Produktgedächtnisse

SemProM Produktlupe
Mithilfe digitaler Gedächtnisse - zum Beispiel in Form von RFID-Chips - können Produkte Informationen über ihre gesamte Entstehungsgeschichte sammeln. So können sie dem Verbraucher wertvolle Hinweise, z.B. über Inhaltsstoffe und dergleichen, geben. Wenn sich mittels dieser Technologie die Produkte also selbst „kennen“, ergeben sich eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten, den Produktlebenszyklus zu optimieren - von der Produktion, über die Logistik, bis hin zur verbesserten Kundenakzeptanz im Handel. Der SemProM-Browser stellt dem Kunden eine digitale Produktlupe zur Verfügung, mit deren Hilfe er sich über den bloßen Preis des Warenhausartikels hinaus, über die Verträglichkeit von Inhaltsstoffen kundig machen kann.
Dienstorientiertes Steuerkonzept

Methodik zur prozessorientierten Planung
service-orientierter Fabriksteuerungssysteme
Der Einsatz von Paradigmen serviceorientierter Architekturen im Bereich der industriellen Automatisierung birgt das Potential, den Integrations- und Programmieraufwand für Automatisierungskomponenten erheblich zu verringern. Der grundlegende Gedanke besteht darin, eine einheitliche Automatisierungsarchitektur zu schaffen, die aus Konzepten und Technologien serviceorientierter Architekturen besteht. Eine solche einheitliche, transparente Kommunikationsarchitektur stellt eine wichtige Grundlage für unsere Vision der „Factory of Things“ dar. In einem Demonstratorsystem wurde eine auf Webservices basierende Anbindung der Feldgeräte realisiert, um neuartige, dienstebasierte Steuerungskonzepte zu entwickeln.
Simulation von Produktionsabläufen

Digitale Fabrik
Verschiedenste Tools und Konzepte der Digitalen Fabrik setzen entlang des Produktlebenszyklus an, und verbessern die Transparenz aller Prozesse des Unternehmens, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Hierbei tritt im Rahmen der SmartFactoryKL vor allem die Verknüpfung der Produktentwicklung mit der Fertigung in den Vordergrund, sowie die Simulation von Produktionsabläufen mit Hilfe aktueller Betriebsdaten.

